Gestern fiel der Startschuss für die Actionabhandlung Prince of Persia. Die Videogame-Adaptionen ist ebenfalls eine Premiere für den Hauptdarsteller Jake Gyllenhaal, der die Rolle des Prinz Dastan spielt. Während der 29-jährige bislang bei kleineren Produktionen beteiligt war, wagte er nun den Schritt zum Helden des Action-Krachers. Mit acht Jahren, so Gyllenhaal, bewunderte er Indiana Jones und Filme wie „The Goonies“. Er wollte auch ein Held sein und das hat er nun geschafft. Es sei ihm insbesondere nach etlichen Rollen, in denen er Verlierer und Außenseiter spielte, gegönnt. Bekanntheit erlangte er vor allem durch Streifen wie „Donnie Darko“ und „Brokeback Mountain“. Prince of Persia stellt allerdings seine erste Rolle in einem echten Blockbuster dar. Das Prince of Persia ein Kassenschlager werden dürfte, dies liegt nicht zuletzt an dem Verantwortlichen für diese Produktion. Der wohl größte Produzent Hollywoods, der bereits als Legende gilt, Jerry Bruckheimer hat sich diesem Projekt angenommen. Der gewählte Drehorte für den Prinzen, der die Zeit, wenn auch nur einige Minuten, zurückdrehen kann, ist perfekt. Marokko ist einer der beliebtesten Schauplätze für historische Verfilmungen. So drehten auch bereits Ridley Scott (Gladiator, Königreich der Himmel) und Franco Zeffirelli (Jesus von Nazareth) in der sandigen Umgebung. Für ein weiteres, optisches Highlight sorgt Bond-Girl Gemma Arterton, die als Prinzessin Tamina zu sehen ist. Viele Fans des Videogames waren allerdings wenig begeistert von der Besetzung, da sie für die Prinzessin nicht sexy genug sei. Mit Blick auf die letzten Jahre bemerkt man, dass Adaptionen von Comicgeschichten und Videogames nahezu durchweg enttäuschend ausfielen. Es bleibt abzuwarten, wie die Verfilmung des Prinz of Persia bei der breiten Masse ankommt, eingefleischte Gamer dürfte erfahrungsgemäß aber wenig überzeugt sein.
21. Mai 2010
18. April 2010
Jennifer Lopez – Starklatsch und Drehort New York
Jennifer Lopez hatte die Arbeit seit der Geburt ihrer Zwillinge im Februar 2008 niedergelegt, doch nun ist sie glücklich zurück zu sein. Die Arbeiten an ihrem Comeback haben ihr Spaß gemacht, lediglich Ehemann Marc Anthony fand es vielleicht nicht so witzig, dass er vom Filmset verbannt wurde. Damit wollte sie ihn allerdings nur vor Neid bewahren und nicht quälen meinte Lopez, denn in ihrem neuen Streifen, „The Back-up Plan“, spielt die geballte Latinopower eine Frau, die verzweifelt versucht Schwanger zu werden. Das bei diesem Thema Sexszenen zu sehen sind verwundert wenig, diese sind es auch, die sie ihrem Gatten ersparen wollte. Aufgrund ihrer noch frischen Erfahrungen der Geburt und Schwangerschaft mit ihren Zwillingen, sind Kritiker überzeugt und hoffen, dass dieser Film pures, echtes Gefühl rüberbringen kann. In Deutschland soll der Film ab 13.Mai zu sehen sein, dann aber unter dem Titel „Plan B für die Liebe“, wir dürfen also gespannt sein. Neben Jennifer Lopez wird dort auch Eric Christian Olsen zu sehen sein, der bereits in etlichen Serien und einigen größeren Filmprojekten von sich Reden gemacht hatte. Die Drehorte zum Film befinden sich hauptsächlich in und um New York wie etwa in Forest Park, Kew Gardens und West Village.
13. April 2010
21. März 2010
Filmprojekte in der Eifel
Den Auftakt zur Steigerung der Attraktivität der Eifel für Touristen und Filmemacher macht ein Fernseh-Eifelkrimi mit dem Titel „Der Bulle und das Landei“ im Mai dieses Jahres. Im September findet das Eifeler Krimifestival in der Nordeifel statt. Doch das bedeutendste Projekt stellt wohl die Umsetzung einer Datenbank mit Motiven von 40 bis 50 Filmdrehorten dar. Es soll laut Angaben der Eifeltourismus GmbH bis Ende 2011 realisiert werden und unter dem Namen „Location Guide“ vermarktet werden. Das Großprojekt wird mit etwa 315 000 € aus europäischen Fördermitteln unterstützt. Dieser Zuschuss deckt 50% der geplanten Gesamtkosten des Projekts ab.
Gerade nach dem Krisenjahr 2009 sieht die Tourismusbranche der Region den „Location Guide“ als wichtige Maßnahme, um auch den Wirtschaftsmotor wieder in Gang zu bringen. Die Verantwortlichen betonen, dass nicht nur die Tourismusbranche vom Zulauf der Film- und Serienfans profitieren wird, sondern auch die ansässigen Handwerker, Techniker, Hoteliers und anderen Dienstleister. Allein die mit Unterkünften und Speisen zu versorgenden Filmcrews dürften für einen außerordentlichen Absatz sorgen.
12. März 2010
Donnerstag ist Kinotag!
Es ist Donnerstag und wieder haben wir einen Neustart für euch. Heute läuft „Jerry Cotton“ in den deutschen Kinos an, eine Hommage an die guten, alten B-Movies. In Anlehnung an die Krimi-Roman-Serie „Jerry Cotton“ haben Cyrill Boss und Philipp Stennert (Neues vom Wixxer) eine Neuauflage des Bestsellers auf die Leinwand gezaubert. Zwischen 1965 und 1969 wurden bereits acht „Jerry Cotton“-Streifen ins Rennen um die Gunst der Kinobesucher geschickt, doch seitdem hatte sich niemand mehr an ein „Jerry Cotton“-Filmprojekt gewagt. Grund genug für das erfahrene Duo mit einer frischen, so noch nicht dagewesenen Story um Jerry Cotton, den Topagenten des New Yorker FBI, das Flair der Vergangenheit neu zu entfesseln.
Dem, als Action-Komödie gedachten, Film geht die Ernsthaftigkeit leider immer wieder abhanden. Das liegt nicht zuletzt auch an der Besetzung der Rolle des Phil Decker. Der neue, unerfahrene Partner Jerry Cottons (Christian Tramitz), wird von keinem geringeren als „Klamaukkönig“ Christian Ulmen gespielt. Neben den optischen Höhepunkten, nämlich einem feuerroten Jaguar E-Type und Monica Cruz (Asterix bei den Olympischen Spielen), die eine Gangsterbraut spielt, versprüht der Film absolutes „B-Movie-Feeling“. Das dürfte vor allem an den hervorragenden Requisiten und ihrem Detailreichtum, wie auch an der Aufnahmetechnik liegen, die uns in die 60er-Jahre zurückversetzt. Obwohl New York der Ort des Geschehens ist, wurden nahezu alle Szenen in Berlin, Brandenburg und Hamburg abgedreht. So war es bereits bei den acht Verfilmungen der Fall. Damit kommt zum Drehort und der deutschen Hauptstadt Berlin mal wieder ein Kinofilm hinzu. Allerdings standen für den neuen „Jerry Cotton“ auch zwei Drehtage in New York auf dem Plan.
5. März 2010
Donnerstag ist Kinotag!
Nach einer kurzen Verschnaufpause meldet sich der Kinotag auf bekannte-drehorte.de zurück. Heute läuft „Henri 4“ in den Kinos an, ein Historien-Drama und Ergebnis einer deutsch-französisch-österreichisch-spanischen Co-Produktion. Die Schauspieler wurden international gecastet und auch sonst wurden weder Mühe, noch Kosten gescheut, um das 20 Millionen Euro schwere Projekt zu stemmen. Das Drehbuch von Regisseur Jo Baier, der durch Filme wie etwa „Wambo“ oder „Stauffenberg“ an Bekanntheit gewann, basiert auf den Romanen „Die Jugend des Königs Henri Quatre“ (1935) und „Die Vollendung des Henri Quatre“ (1938) von Heinrich Mann. Der Film handelt von Frankreich, dem mächtigsten Staat im Europa des 16. Jahrhunderts und einem, durch einen internen Glaubenskrieg, drohendem Ende der Herrschaft. Ein Machtspiel zwischen Katholiken und Hugenotten entfacht. Die zahlenmäßig unterlegenen Hugenotten, die sich selbst als Rebellen sehen, beginnen sich einem kleinen Königreich im Süden Frankreichs anzuschließen. Der Prinz dieses Königreichs, Henri, bewährt sich auf dem Schlachtfeld und gewinnt immer mehr Anhänger. Doch Henri sehnt sich nach Frieden und nimmt das Friedensangebot von Katharina de Medici an und heiratet deren Tochter Margot. Die Hochzeit endet allerdings in einem Massaker.
Neben der fesselnden Geschichte, glänzt der Film aber auch mit seinen historischen Drehorten. Insbesondere die Aufnahmen um die Wasserburganlage Adendorf in Nordrhein-Westfalen, gehören zu den visuellen Highlights des Films. Dort wurde eine Woche lang um die Burg, deren Ursprünge auf das Jahr 1337 zurück gehen gedreht und das 16. Jahrhundert in Szene gesetzt. Die gesamte Anlage wurde renoviert und ist jährlich Schauplatz einer Messe, welche gleichzeitig auch die einzige Gelegenheit bietet sich alles aus der Nähe anzuschauen. Die Burg steht selbstverstädlich unter Denkmalschutz.
7. Februar 2010
Video zum Drehort von “Rambo I” – Teil 3
Der dritte Teil der Videoreportage zu den Drehorten von Rambo I. Weitere Infos findet man hier: http://rambo-stallone-onthesetoffirstblood.blogspot.coml. Ich denke das war der letzte Teil der Videoreportage zu Rambo I. Habt ihr noch weitere Tipps für Videos zu Drehorten?
1. Februar 2010
Video zum Drehort von “Rambo I” – Teil 2
Der zweite Teil der Videoreportage zu den Drehorten von Rambo I. Enjoy it!
31. Januar 2010
Video zum Drehort von “Rambo I”
Erster Teil einer Videoreportage zu den Drehorten in Kanada von Rambo mit Sylvester Stallone. Wirklich sehenswert! Weitere Videos zu bekannten Drehorten werden folgen.
28. Januar 2010
Donnerstag ist Kinotag!
Heute ist es wieder soweit, es ist Donnerstag und jeder Film- und Kinofan weiß, dass heute neue Kinofilme anlaufen. Für viele ist das ein Grund, gerade donnerstags das nächstgelegene Kino zu stürmen (Man will einen Film ja so früh wie möglich sehen um mitreden zu können). Aufgrund dieser Tatsache habe ich mir überlegt, nun jeden Donnerstag einen der neuen Kinostreifen herauszupicken, der meines Erachtens einen Beitrag wert ist. Das soll jetzt nicht bedeuten, dass die anderen Filme es nicht seien, es würde nur schlichtweg den Rahmen sprengen zu jedem Film etwas zu schreiben.
Na schön, was haben wir denn heute im Angebot? Eine deutsche Produktion, eine Dokumentation von Volker Koepp. Die Dokumentation läuft heute unter dem Titel „Berlin – Stettin“ an, ist ab 12 Jahren freigegeben und zählt 114 Minuten Laufzeit. Auf dem Gebiet des Dokumentarkinos ist Volker Koepp nun bereits seit 1971 eine feste Größe, dabei verlor er seine Heimat nie aus den Augen. Zu bewegend war für den Filmemacher die Kindheit in der Nachkriegszeit. Die deutsche Geschichte, die ständigen Veränderungen und der Wandel der landschaften, prägten nicht nur sein Leben, sondern auch seine Dokumentationen. Zwei seiner bekanntesten Werke sind „Herr Zwilling und Frau Zuckermann“ und „Holunderblüte“.
Auf der Suche nach seinen eigenen Spuren wird in „Berlin – Stettin“ auch Koepps Liebe zur Heimat spürbar in Bild und Ton übertragen. Nach und nach führt ihn die Reise zu den Drehorten seiner Dokumentationen, nach Zehdenick, Wittstock, Schwaan in Mecklenburg bis hin nach Stettin. Anders als zu Zeiten der Stasi muss Koepp sich nun nicht mehr verstecken, nichts andeuten und seine Meinung nicht zurücknehmen. Der Film ist eine gelungene Mischung aus Selbstportrait und Heimatfilm. Mit viel Herzblut lässt Volker Koepp Bild, Ton und Geschichte verschmelzen und das ist zu spüren.
Dieser Dokumentarfilm ist sowohl älteren, als auch jüngeren Kinofreunden ans Herz zu legen, die sich gerne von Eindrücken der Nachkriegszeit und des Wandels der deutschen Geschichte, als auch von persönlichen Noten, die Regisseure wie Koepp vermitteln, mitreißen lassen.