Es ist Donnerstag und wieder haben wir einen Neustart für euch. Heute läuft „Jerry Cotton“ in den deutschen Kinos an, eine Hommage an die guten, alten B-Movies. In Anlehnung an die Krimi-Roman-Serie „Jerry Cotton“ haben Cyrill Boss und Philipp Stennert (Neues vom Wixxer) eine Neuauflage des Bestsellers auf die Leinwand gezaubert. Zwischen 1965 und 1969 wurden bereits acht „Jerry Cotton“-Streifen ins Rennen um die Gunst der Kinobesucher geschickt, doch seitdem hatte sich niemand mehr an ein „Jerry Cotton“-Filmprojekt gewagt. Grund genug für das erfahrene Duo mit einer frischen, so noch nicht dagewesenen Story um Jerry Cotton, den Topagenten des New Yorker FBI, das Flair der Vergangenheit neu zu entfesseln.
Dem, als Action-Komödie gedachten, Film geht die Ernsthaftigkeit leider immer wieder abhanden. Das liegt nicht zuletzt auch an der Besetzung der Rolle des Phil Decker. Der neue, unerfahrene Partner Jerry Cottons (Christian Tramitz), wird von keinem geringeren als „Klamaukkönig“ Christian Ulmen gespielt. Neben den optischen Höhepunkten, nämlich einem feuerroten Jaguar E-Type und Monica Cruz (Asterix bei den Olympischen Spielen), die eine Gangsterbraut spielt, versprüht der Film absolutes „B-Movie-Feeling“. Das dürfte vor allem an den hervorragenden Requisiten und ihrem Detailreichtum, wie auch an der Aufnahmetechnik liegen, die uns in die 60er-Jahre zurückversetzt. Obwohl New York der Ort des Geschehens ist, wurden nahezu alle Szenen in Berlin, Brandenburg und Hamburg abgedreht. So war es bereits bei den acht Verfilmungen der Fall. Damit kommt zum Drehort und der deutschen Hauptstadt Berlin mal wieder ein Kinofilm hinzu. Allerdings standen für den neuen „Jerry Cotton“ auch zwei Drehtage in New York auf dem Plan.
12. März 2010
Donnerstag ist Kinotag!
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