Die Fans erfreuen sich noch immer am dritten Teil ihrer heißgeliebten Vampir-Saga und verschafften Twilight Eclipse einige Rekorde. Der Streifen hatte das beste Opening an einem Mittwoch und spielte in den USA am Eröffnungstag satte 68 Millionen Dollar ein. Es gab bisher nur einen Film der an einem Eröffnungstag mehr einspielte und das war Twilight New Moon. Der Hype um Eclipse ist noch im vollen Gange, da werden erste Details zum nächsten Teil bekannt. Die Fortsetzung, welche mit nahezu allen Nebendarstellern an Eclipse anknüpfen wird trägt den Titel Breaking Dawn und soll selbst noch einmal aus zwei Teilen bestehen. Neuesten Informationen zufolge, wird bereits ab Oktober 2010 mit den Dreharbeiten begonnen. Robert Pattinson, Taylor Lautner und alle anderen Twilight-Stars werden dann in dem Bundesstaat Mississippi zu Gast sein. Aufgrund des geplanten Zweiteilers, werden sowohl die Filmcrew, als auch die beliebten Schauspieler eine längere Zeit in Mississippi zu sehen sein. Ein weiterer Drehort ist darüber hinaus Vancouver in Kanada. Der Start des ersten Teils von Twilight Breaking Dawn ist für den 24. November 2011 angedacht. Damit werden die Vampirfans wohl noch etwas auf den nächsten Teil warten müssen, allerdings muss ja auch Twilight Eclipse erst einmal verdaut werden. Also alles nicht so schlimm und der Vampirwahn geht weiter.
29. Juli 2010
14. Juli 2010
Zurück in die Vergangenheit – die Arbeit eines Motiv-Aufnahmeleiters
In Braunschweig sollen Aufnahmen für den Kinofilm „Der große Traum des Konrad Koch“ abgedreht werden, das erfordert viel Vorarbeit. Vorarbeit, die Motiv-Aufnahmeleiter Tobias von Schönermark leisten muss. Da es sich bei dem Kinostreifen, um eine Verfilmung, eines wesentlichen Meilensteins der Geschichte des deutschen Fußballs handelt, liegt dem 39-Jährigen Schönermark besonders viel daran, dass alles perfekt inszeniert werden kann. Da sich dieser Grundstein für den Fußball in Deutschland, im Jahre 1874 vor den Toren Braunschweigs zugetragen hat, muss Schönemark bereits im Vorfeld, also lange vor Drehbeginn, dafür sorgen, dass alle Unstimmigkeiten beseitigt sind bevor das Filmteam anrollt. „Zeit ist Geld“ meint der zuständige Motiv-Aufnahmeleiter Schönemark, das ist uns nicht neu. Doch die Dimensionen und die Bedeutung, die diese „drei-wortige“ Redensart in der Filmindustrie repräsentiert, sind immens. Schönemark muss zeitlich alles genau abstimmen und es darf keine Zeit verschwendet werden, denn „der Tross rollt an, dreht und verschwindet wieder“. Alles muss für diesen einen Drehtag perfekt sein, die Illusion des Braunschweigs um 1874 glücken und glaubhaft bei den Zuschauern rüberkommen. Bushaltestellenschilder müssen genauso aus dem Stadtbild verbannt werden, wie Bänke und Straßenschilder. Buslinien umfahren den Altstadtmarkt und auch für Autofahrer ist alles abgesperrt. In größeren Städten, in denen häufiger gedreht wird, seien die Menschen wegen den Einschränkungen und auch die Verwaltungen der Städte bereits des Öfteren genervt. Deshalb freut sich Schönemark über das Entgegenkommen Braunschweigs und die Kooperation, denn es müssen etliche Genehmigungen für solch einen Drehtag eingeholt werden. Der Zebrastreifen müsse zum Beispiel mit Sand überstreit werden, für alles braucht man das OK der zuständigen Behörden. Solche Kleinigkeiten zu übersehen oder zu denken, sie fielen nicht auf, das kommt für den erfahrenen Motiv-Aufnahmeleiter nicht in Frage. Bei Fernsehproduktionen, so Schönemark, fallen solche Details nicht allzu sehr ins Gewicht, doch bei Kinofilmen schauen die kritischen Zuschauer genauer hin. Das fällt angesichts der Relationen auch nicht schwer, denn ein Millimeter auf dem heimischen Fernsehgerät ist kaum zu sehen, der gleiche Ausschnitt ist auf einer Großbildleinwand eines Kinos aber ein Mal ein Metern groß.
6. Juli 2010
Hollywood in Würzburg?
„Einer für alle und alle für“ Würzburg, könnte es ab dem kommenden Herbst heißen. Denn für eine weitere Verfilmung des Films „Die drei Musketiere“, werden zurzeit verschiedene Standorte in Bayern hinsichtlich geeigneter Schauplätze geprüft. Constantin-Film, eine der wohl größten Produktionsgesellschaften der Filmindustrie, hatte eine Sprecherin verkünden lassen, dass sich Bayern mit seinen möglichen Drehorten „natürlich sehr anbietet“. Es sei zwar noch nichts entschieden, doch die Chancen für Würzburg stünden gut, sagte die Sprecherin. Wann der Film in die Kinos kommt steht noch nicht fest. Man darf dennoch auf eine interessante Neuverfilmung gespannt sein. Doch weshalb ist das jetzt solch eine Sensation? Ganz einfach, weil Constantin-Film, wie bereits bekannt wurde, wahre Hollywoodstars für das Projekt gewinnen konnte. Neben dem Oscar-Gewinner Christoph Waltz („Inglourious Basterds“) und der serbisch-russischen Schönheit Milla Jovovich („Das fünfte Element“), wird ebenfalls Orlando Bloom („Fluch der Karibik“) bei dem Streifen mitwirken. Sollten sich die Aussagen bestätigen und in einigen Monaten tatsächlich in der Mainmetropole gedreht werden, dann könnten sich die Dreharbeiten zum Magnet für Schaulustige entwickeln und den Tourismus der Region ankurbeln. Deutschland und Europa haben in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung im Filmgeschäft gewonnen und dieser Film könnte einen weiteren Meilenstein darstellen. Der Ehemann von Jovovich, Paul Anderson („Resident Evil“), wird Regie führen. Da der Hype um die 3D Produktionen noch immer ungebändigt ist, werden auch die vier Freunde d’Artagnan, Athos, Porthos und Aramis den Zuschauern wohl näher denn je kommen. En garde!