Blog – Bekannte Drehorte weltweit – Filming-Locations, Set, Location, Filmset, Schauplätze, Filmkulisse

27. Mai 2010

Drehorte in der Eifel liegen voll im Trend

Am 21. März hatte ich noch davon berichtet, dass die Eifeltourismus GmbH, mit europäischen Fördermitteln von über 150 000 €, die Eifel für Filmemacher interessant machen will und eine Datenbank mit über 40 Motiven von Drehorten anlegt, da kommen schon die nächsten Produzenten angerollt. Uwe Ochsenknecht wird die Hauptrolle in der ZDF-Komödie „Das Comeback“ übernehmen und gedreht wird das ganze in Iversheim. Zuvor wurden auch Filme wie etwa „Die Päpstin“ Sönke Wortmanns und Teile des RTL Zweiteilers „Der Vulkan“ in der Eifelregion gedreht. Angesichts der steigenden Beliebtheit der Region unter den Filmemachern, wundert es nicht, dass Sony Pictures die Geschichte um Schlagersänger Hansi Haller dort zu „Film“ bringen will. Ich bin gespannt, wie sich das ganze weiterentwickelt und inwieweit die Bemühungen der Eifeltourismus GmbH greifen. Allgemein finde ich es sehr gut, mehr Filme in Europa und in Deutschland zu drehen. Noch interessanter wird die Mischung aus Film und Europa meines Erachtens aber in Kombination mit hochkarätigen Besetzungen oder Machern aus Übersee.

Außerdem hat jeder, der schon immer mal in einem Film mitspielen wollte, noch die Chance sich dem offenen Casting für freie Statistenrollen zu stellen. Allerdings sollte er oder sie von Anfang bis Mitte Juni verfügbar sein. Ansonsten kann es jeder im Alter zwischen 6 und 66 versuchen. Das ganze steigt an diesem Samstag, also dem 29. Mai 2010, in der Gaststätte „Ohm Kock“, Euskirchener Straße 83. Ihr könnt von 14 bis 19 Uhr dort vorsprechen.

26. Mai 2010

Sex and the City – Carrie On

Viele haben diesem Kinostart lange entgegen gefiebert. Nun ist es soweit, die Karten zur Deutschlandpremiere sind seit Monaten vergriffen und morgen ist dann der allgemeine Kinostart für die zweite Runde von Sex and the City. Eingefleischte Fans haben sich natürlich nicht lumpen lassen und waren bereits zur Weltpremiere in der Modemetropole NewYork, wo sonst sollte der Glamourstreifen sich feiern lassen, gepilgert. Trotz niederschmetternder Kritik am ersten Teil, spielte die Serienverfilmung mehr als alle anderen ein. Über 400 Million US-Dollar standen am Ende auf dem Taxameter der Erfolgsproduktion. An diesen Erfolg soll natürlich angeknüpft werden und die Fans bestätigen das. Sechs Jahre lang heulten, litten und lachten alle mit Carrie, ständig auf der Suche nach Mr. Right. Sehnsüchtigst wurde dann die Traumhochzeit mit Mr. Big erwartet, zu welcher es erst im Kinofilm endlich kam. Doch was soll ein neuer Streifen bieten können, immerhin wurde die Peak der Story, nach jahrelangem hinhalten, mit der Hochzeit erreicht. Vielleicht tauchen gerade deshalb mehr Stars in Gastauftritten auf als je zuvor. Neben Liza Minnelli, der zurzeit sehr populären Miley Cyrus und Miriah Carey, ist darüber hinaus Penelope Cruz zu sehen.
Gedreht wurde diesmal weniger in New York, als vielmehr in den Arabischen Emiraten und Marokko. Den Fans dürfte es schnuppe sein, Hauptsache ihre Ikonen und deren Glamourimage wird gewahrt.
Ein Gutes hat es allerdings vor allem für Reiseveranstalter, denn die bieten bereits nach dem Knüller New York nun auch Reisen zu den Drehorten in Marokko an. Bei der „Verrücktheit“ der Fans, ist davon auszugehen, dass dieses Angebot gerne genutzt wird. Auch zum ersten Teil waren Drehortreisen sehr beliebt und der Merchandisingmarkt rund um die Sex and the City Produktion boomte.

21. Mai 2010

Prince of Persia – Der Sand der Zeit

Gestern fiel der Startschuss für die Actionabhandlung Prince of Persia. Die Videogame-Adaptionen ist ebenfalls eine Premiere für den Hauptdarsteller Jake Gyllenhaal, der die Rolle des Prinz Dastan spielt. Während der 29-jährige bislang bei kleineren Produktionen beteiligt war, wagte er nun den Schritt zum Helden des Action-Krachers. Mit acht Jahren, so Gyllenhaal, bewunderte er Indiana Jones und Filme wie „The Goonies“. Er wollte auch ein Held sein und das hat er nun geschafft. Es sei ihm insbesondere nach etlichen Rollen, in denen er Verlierer und Außenseiter spielte, gegönnt. Bekanntheit erlangte er vor allem durch Streifen wie „Donnie Darko“ und „Brokeback Mountain“. Prince of Persia stellt allerdings seine erste Rolle in einem echten Blockbuster dar. Das Prince of Persia ein Kassenschlager werden dürfte, dies liegt nicht zuletzt an dem Verantwortlichen für diese Produktion. Der wohl größte Produzent Hollywoods, der bereits als Legende gilt, Jerry Bruckheimer hat sich diesem Projekt angenommen. Der gewählte Drehorte für den Prinzen, der die Zeit, wenn auch nur einige Minuten, zurückdrehen kann, ist perfekt. Marokko ist einer der beliebtesten Schauplätze für historische Verfilmungen. So drehten auch bereits Ridley Scott (Gladiator, Königreich der Himmel) und Franco Zeffirelli (Jesus von Nazareth) in der sandigen Umgebung. Für ein weiteres, optisches Highlight sorgt Bond-Girl Gemma Arterton, die als Prinzessin Tamina zu sehen ist. Viele Fans des Videogames waren allerdings wenig begeistert von der Besetzung, da sie für die Prinzessin nicht sexy genug sei. Mit Blick auf die letzten Jahre bemerkt man, dass Adaptionen von Comicgeschichten und Videogames nahezu durchweg enttäuschend ausfielen. Es bleibt abzuwarten, wie die Verfilmung des Prinz of Persia bei der breiten Masse ankommt, eingefleischte Gamer dürfte erfahrungsgemäß aber wenig überzeugt sein.

14. Mai 2010

„Robin Hood“ eröffnet Filmfestival in Cannes

Rusell Crowe und Cate Blanchett eröffneten die 63. Filmfestspiele von Cannes an der französischen Côte d’Azur mit der Neuverfilmung um die Legende des Bogenschützen Robin Longstride. Rusell Crowe spielt in dem neuen Werk von Starregisseur Ridley Scott („Gladiator“ und „Kingdom of Heaven“) die Hauptrolle des Robin Hood und Cate Blanchett interpretiert die Rolle der Lady Marion Loxley überraschend frech und emanzipiert. Wer darüber nachdenkt sich den Film, der zu Zeiten des Mittelalters spielt, anzuschauen, aber auch alle anderen Interessierten, können sich den Trailer hier ansehen.

Natürlich treten solche Größen des Filmgeschäfts, wie Ridley Scott außer Konkurrenz auf. Woody Allen gibt sich die Ehre und stellt seinen neuen Film “You Will Meet A Tall Dark Stranger” vor. Mick Jagger ist mit “Stones in Exile”, einem Dokumentarfilm über ihn und seine Band auf Promotour. Oliver Stone ließ Gordon Gecko wieder von der Leine und sorgt damit für die Fortsetzung seines Finanzspektakels „Wall Street“ von 1987. In „Wall Street – Money Never Sleeps“ wird der sympathische Börsenhai wieder von Michael Douglas gespielt, diesmal mit Shootingstar Shia LaBeouf an seiner Seite. Sie alle nehmen am eigentlichen Wettbewerb in Cannes natürlich nicht teil.

Wie immer stellen etliche Newcomer und Underdogs ihre Meisterwerke zur Schau und ringen um die begehrte Goldene Palme. Cannes wird als das wichtigste Filmfestival der Welt gehandelt, ebenso wichtig wird hierdurch der Wettbewerb als solcher. Dieses Jahr ist kein geringerer als Tim Burton der Präsident der Jury, umso enttäuschender ist es, dass sich nicht ein einziger deutscher Regisseur qualifizieren konnte. Neben Tim Burton sitzen auch die Schauspieler Kate Beckinsale und Benicio Del Toro in der Jury.

Wieder einmal verarbeiten alle Teilnehmer sozialkritische und politische Themen und Problematiken in ihren Werken. Die Franzosen haben sogar drei Filme zu ihrem Heimspiel schicken können, während nur ein Film aus den USA dabei ist. Die Filmfestspiele von Cannes dauern noch bis zum 23. Mai an und versprechen einen spannenden Wettkampf um die Palme, auch wenn es vielen wohl nur um den Star- und Presserummel rund um das Medienevent geht.

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