Blog – Bekannte Drehorte weltweit – Filming-Locations, Set, Location, Filmset, Schauplätze, Filmkulisse

31. Januar 2010

Video zum Drehort von “Rambo I”

Erster Teil einer Videoreportage zu den Drehorten in Kanada von Rambo mit Sylvester Stallone. Wirklich sehenswert! Weitere Videos zu bekannten Drehorten werden folgen.

28. Januar 2010

Donnerstag ist Kinotag!

Heute ist es wieder soweit, es ist Donnerstag und jeder Film- und Kinofan weiß, dass heute neue Kinofilme anlaufen. Für viele ist das ein Grund, gerade donnerstags das nächstgelegene Kino zu stürmen (Man will einen Film ja so früh wie möglich sehen um mitreden zu können). Aufgrund dieser Tatsache habe ich mir überlegt, nun jeden Donnerstag einen der neuen Kinostreifen herauszupicken, der meines Erachtens einen Beitrag wert ist. Das soll jetzt nicht bedeuten, dass die anderen Filme es nicht seien, es würde nur schlichtweg den Rahmen sprengen zu jedem Film etwas zu schreiben.

Na schön, was haben wir denn heute im Angebot? Eine deutsche Produktion, eine Dokumentation von Volker Koepp. Die Dokumentation läuft heute unter dem Titel „Berlin – Stettin“ an, ist ab 12 Jahren freigegeben und zählt 114 Minuten Laufzeit. Auf dem Gebiet des Dokumentarkinos ist Volker Koepp nun bereits seit 1971 eine feste Größe, dabei verlor er seine Heimat nie aus den Augen. Zu bewegend war für den Filmemacher die Kindheit in der Nachkriegszeit. Die deutsche Geschichte, die ständigen Veränderungen und der Wandel der landschaften, prägten nicht nur sein Leben, sondern auch seine Dokumentationen. Zwei seiner bekanntesten Werke sind „Herr Zwilling und Frau Zuckermann“ und „Holunderblüte“.

Auf der Suche nach seinen eigenen Spuren wird in „Berlin – Stettin“ auch Koepps Liebe zur Heimat spürbar in Bild und Ton übertragen. Nach und nach führt ihn die Reise zu den Drehorten seiner Dokumentationen, nach Zehdenick, Wittstock, Schwaan in Mecklenburg bis hin nach Stettin. Anders als zu Zeiten der Stasi muss Koepp sich nun nicht mehr verstecken, nichts andeuten und seine Meinung nicht zurücknehmen. Der Film ist eine gelungene Mischung aus Selbstportrait und Heimatfilm. Mit viel Herzblut lässt Volker Koepp Bild, Ton und Geschichte verschmelzen und das ist zu spüren.

Dieser Dokumentarfilm ist sowohl älteren, als auch jüngeren Kinofreunden ans Herz zu legen, die sich gerne von Eindrücken der Nachkriegszeit und des Wandels der deutschen Geschichte, als auch von persönlichen Noten, die Regisseure wie Koepp vermitteln, mitreißen lassen.

23. Januar 2010

Johnny Depp bleibt in Serbien: lebensgroße Statue enthüllt

Natürlich kehrt der gebürtige US-Amerikaner seiner Wahlheimat Frankreich nicht den Rücken, doch seit kurzem steht in einem Bergdorf Serbiens, nahe der Grenze zu Bosnien, eine lebensgroße Statue des Hollywood-Stars. Nachdem John Christopher Depp II am Vortag von Serbiens Präsident Boris Tadic in Empfang genommen wurde, enthüllte Star-Regisseur Emir Kusturica die symbolische Verehrung des beliebten Schauspielers. Depp spielte bereits 1993 in Kusturicas „Arizona Dream“ neben Faye Dunaway mit. Für den neuen Streifen des serbischen Filmemachers wird Johnny Depp nun wieder vor der Kamera stehen.
Ähnlich spektakulär wie die Drehorte in Spanien, Mexiko und Serbien ist der Titel des neuen Kunstwerks.
“Seven Friends of Pancho Villa and the Woman With Six Fingers” und zu Deutsch „Sieben Freunde von Pancho Villa und die Frau mit den sechs Fingern“.
Der Film wird in seiner Umsetzung von biografischen Zügen dominiert und handelt von Pancho Villa, einem mexikanischen Volkshelden und Outlaw.

15. Januar 2010

Eine Reise Richtung Norden : Nanga Parbat

Ein packendes Bergsteigerdrama auf 8.125 Metern Höhe, das zumindest sollte man vermuten, weiß man doch um die tragische Geschichte der Bergsteigerbrüder, Reinhold und Günther Messner. Günther Messner wollte damals, trotz schlechten Wetterbedingungen, unbedingt Berg Nanga Parbat bezwingen, als erster seinen Gipfel erklimmen und hat dafür einen hohen Preis gezahlt.
Seit Jahrzehnten tauchten Gerüchte über den tragischen Tod des jüngeren Bruders Günther in den Medien auf und laut wurden die Vorwürfe, Reinhold treffe eine Schuld an dem Unglück. Als Berater zu den Dreharbeiten des Kinostreifens „Nanga Parbat“, hatte Reinhold Messner die Möglichkeit, dem Zuschauer zu zeigen was sich 1970 wirklich abspielte in über 8.000 Metern Höhe. Allerdings wurde von ehemaligen Kameraden bereits vor der Premiere eine verzerrte Darstellung der Ereignisse bemängelt.
Die Regiearbeit übernahm kein geringerer als Joseph Vilsmaier (Herbstmilch – 1988 / Schlafes Bruder – 1995 / Comedian Harmonists – 1997). Trotz kommerziellen Erfolgen hatten Filmkritiker jedoch selten ein Lob für den Filmemacher und gebürtigen Münchener übrig. Doch zunächst standen die Zeichen recht gut, kurz nach der Premiere in München klatschten die Besucher Beifall und auch Prominente wie etwa Uschi Glas äußerten sich durchweg positiv zum Spielfilm. Einen Tag darauf überschlugen sich die „Negativ-Schlagzeilen“ der Filmkritiker zu diesem „lahmen“ und „spannungslosen“ Attentat auf den guten Filmgeschmack.
In einem Punkt waren sich jedoch sowohl Kritiker als auch Fans einig, die Kulisse war atemberaubend. Der Nanga Parbat im Himalaya-Gebirge in Pakistan, der geschichtsträchtige „deutsche Schicksalsberg“ und die Dolomiten.

Ich würde mich über ein paar Kommentare von Kinobesuchern, die den Film gesehen haben, sehr freuen.

11. Januar 2010

Drehorte in den Bergen

Passend zur Jahreszeit, dem eisigen Winter, der uns eine schöne Schneelandschaft beschert, habe ich etwas Interessantes gelesen. Ein unabhängiges Hotelbewertungsportal hat auf den Internetseiten des Pressedienstleisters LivePr  nun eine Mitteilung veröffentlichen lassen. Unter dem Titel „Top Skigebiete aus Funk & Fernsehen“ stellt HolidayCheck die bekanntesten Filmkulissen in den Bergen vor. Sechs an der Zahl hat der kommerzielle Webseitenbetreiber aufgelistet und mit Dreizeilern versehen. Darunter sind insbesondere einige unserer europäischen Nachbarn vertreten. Neben der Schweiz, welche gleich mit zwei Drehorten vertreten ist, nämlich dem Grindewald (Film: Im Geheimdienst seiner Majestät / 1969) und der wallisischen Gemeinde Saas-Fee (Musikvideo: Last Christmas – Wham / 1984), Frankreich mit Chamonix auf dem Mont-Blanc (Film: Die Welt ist nicht genug / 1999), Italien und der Skiort Cortina d’Ampezzo (Film: In tödlicher Mission / 1981) und dem Kaunertal Österreichs (Film: XXX – Triple X / 2002), diente Aspen in den USA als Drehort für den Kinofilm „Dumm und Dümmer“ (1994) und den Skifilm „Feuer und Eis“ (1986). Über das Kaunertal hatte ich bereits einige Zeilen unter der Länderkategorie geschrieben und für Euch die GoogleMaps-Karte mit den genauen Koordinaten eingebunden.

Hier könnt Ihr den Eintrag finden.

Wenn Ihr weitere Vorschläge für das Drehorte-Verzeichnis habt, dann nutzt doch einfach Die Vorschlagen-Funktion, die ich auf allen Unterseiten der jeweiligen Länder eingebunden habe.

7. Januar 2010

Das große Drehorte – Quiz der Filmklassiker

Vor kurzem stieß ich bei der Planung eines gemütlichen Fernsehabends und der damit verbundenen, ernüchternd ausfallenden Suche nach einem sehenswerten Spielfilm doch noch auf ein kleines Goldstück. Die Herausgeber der Filmzeitschrift „TV Movie“ haben sich da etwas Interessantes für ihre Besucher einfallen lassen, und zwar ein Quiz zu den Drehorten einiger Filmklassiker.

Zu jedem Drehort, bzw. jeder Frage bekommt Ihr zwei Bilder geliefert. Einige Fragen grenzen für Filmfans zwar nahezu an eine Beleidigung, dafür fordern andere wiederum die grauen Zellen. Zu jeder Frage stehen vier Lösungsvorschläge bereit und Ihr werdet nach Beantwortung einer jeden Frage über die Richtigkeit informiert. Die als Lösungshinweise angepriesenen Fotogalerien der jeweiligen Filme waren mir bei Ratlosigkeit keine große Hilfe, aber das ist wohl individuell zu beurteilen. Sehr interessant fand ich die Landschaftsbilder einiger Filmdrehorte. Unter den insgesamt 38 Fragen die zu beantworten sind tauchen erfreulicherweise auch immer wieder europäische Filmdrehorte wie etwa Malta, Deutschland oder Österreich auf. Ein sehr beliebtes Urlaubsziel Europas ist ebenfalls vertreten. Ein kleiner Tipp, der Filmdrehort des Klassikers „Winnetou“ befindet sich an der Adria . Am Ende des Quiz werdet Ihr je nach Anzahl richtig beantworteter Fragen mit einer relativ allgemeinen Beurteilung eurer Filmkenntnisse belohnt.

Alles in allem ist es ein nettes, kleines Quiz, für das es sich lohnt fünf bis zehn Minuten seiner Zeit zu opfern. Ich wünsche euch viel Spaß mit dem Quiz und vielleicht schafft es ja jemand alle Fragen richtig zu beantworten.

Hier mein Ergebnis

Mein Ergebnis

33 von 38, wie viele könnt Ihr richtig beantworten ?

5. Januar 2010

Fatih Akin liebt seine Heimat: Hamburg

Der deutsche Regisseur Fatih Akin (36) wählte für seinen neuesten Kinostreifen „Soul Kitchen“ bewusst von Veränderung bedrohte Schauplätze in Hamburg-Wilhelmsburg. Somit untermalen bereits die Drehorte die Handlung des Films und werden ein aussagekräftiger Bestandteil des Gesamtbildes.

Während die Belegschaft des Restaurants Soul Kitchen versucht einer Umstrukturierung ihres Stadtteils zu entgehen, spiegeln Drehorte wie etwa der ehemalige Mojo Club an der Reeperbahn, die diagonal über eine Straßenkreuzung führende Sternbrücke oder die alte Karstadt-Filiale den Altona-Scharm aus Akin´s Heimat wieder.

Doch neben diesen Ansichten eines weniger privilegierten Stadtteils zeigt Fatih Akin auch die touristischen Anziehungspunkte seiner geliebten Hansestadt. Dort sind die Speicherstadt, wie auch Elbe und Alster zu sehen.

Für eine Friedhofszene wählte der türkischstämmige Filmemacher allerdings den Riensberger Friedhof in der Nachbarstadt Bremen.

Nach dem Goldenen Bär, dem Deutschen und Europäischen Filmpreis verspricht auch „Soul Kitchen“ für den erfolgsverwöhnten Akin ein Kassenschlager zu werden.

Neben dem deutschen Ausnahme–Schauspieler Moritz J. Bleibtreu ist Adam Bousdoukos, ein alter Schulfreund des Regisseurs, in der Hauptrolle als Zinos Kazantsakis zu sehen. Außerdem spielen unter anderem Cem Akin, Fatih Akin´s älterer Bruder und Birol Ünel, der bereits in Akin´s Streifen „Juli“(2000) neben Bleibtreu zu sehen war, mit.

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